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Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt

Spruchbild: Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt,  der froh von ihren Taten, ihrer Größe, den Hörer …

Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt, der froh von ihren Taten, ihrer Größe, den Hörer unterhält und, still sich freuend, ans Ende dieser schönen Reihe sich geschlossen sieht.

Bedeutung

Johann Wolfgang von Goethe formuliert in diesen Versen eine poetische Würdigung der Verbundenheit mit den eigenen Vorfahren: Wohl dem, der gerne an seine Väter denkt, der mit Freude von ihren Taten und ihrer Größe erzählt und dabei still erkennt, dass er das Ende einer schönen Reihe bildet. Das ist ein Lob der Pietät, der ehrenden Erinnerung und des Bewusstseins, Teil einer Tradition zu sein. Goethe, der selbst tief in der deutschen Geschichte und Literatur verwurzelt war, beschreibt damit eine Haltung, die Herkunft nicht als Last, sondern als Reichtum erlebt.

Verwendung

Passend als Goethe-Zitat in Texten über Herkunft, Tradition und die Verbundenheit mit den Vorfahren sowie für Beiträge über Familiengeschichte, Identität und das Bewusstsein historischer Zugehörigkeit. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Pietät, Dankbarkeit gegenüber den Vorfahren und das Erbe, das wir tragen.

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Über Johann Wolfgang von Goethe

Über den Autor

Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.

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Goethe stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie und studierte auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaft, bevor er sich der Dichtkunst zuwandte. Ab 1775 lebte er am Hof in Weimar, wo er als Minister und Freund von Herzog Carl August politische Ämter bekleidete und 25 Jahre lang das Weimarer Hoftheater leitete. Neben der Literatur widmete er sich intensiv der Naturforschung.

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