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Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt

Spruchbild: Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.

Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.

Bedeutung

Samuel Johnson, der englische Schriftsteller und Lexikograph, formuliert in diesem Satz eine politisch-journalistische Überzeugung, die bis heute aktuell ist: Im Krieg ist Wahrheit das erste Opfer. Propagandistische Verzerrung, strategische Desinformation und die Notwendigkeit der Geheimhaltung machen es unmöglich, im Krieg zuverlässige Informationen zu erhalten. Johnson, der selbst als Beobachter politischer und militärischer Ereignisse schrieb, kannte die Mechanismen der Informationsverzerrung und beschreibt damit eine bittere Erfahrung, die jeder Krieg bestätigt: Wahrheit und Krieg vertragen sich nicht.

Verwendung

Passend als Johnson-Zitat in Texten über Krieg, Propaganda und die Manipulation von Wahrheit sowie für Beiträge über Medien, Geschichte und die politischen Mechanismen der Desinformation. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Notwendigkeit kritischer Medienbetrachtung in Krisenzeiten.

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Über Samuel Johnson

Über den Autor

Schriftsteller · Englisch · 1709 - 1784

Samuel Johnson (1709–1784) war englischer Gelehrter und Lexikograf, der 1755 das erste maßgebliche einsprachige Wörterbuch der englischen Sprache verfasste.

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Nach William Shakespeare gilt Johnson als der meistzitierte englische Autor. Wegen seiner außergewöhnlichen Gelehrsamkeit wurde er schlicht „Dr. Johnson" genannt. Das Trinity College Dublin und die Universität Oxford ehrten ihn mit je einem Ehrendoktortitel.

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