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So manches papierene Denkmal

Spruchbild: So manches papierene Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz.

So manches papierene Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz.

Bedeutung

Marie von Ebner-Eschenbach, die österreichische Schriftstellerin, formuliert in diesem Satz eine Überzeugung über die Beständigkeit des geschriebenen Wortes: Ein Buch – ein papierenes Denkmal – hält oft länger stand als ein Denkmal aus Bronze oder Stein. Das ist eine Aussage über die Überlegenheit geistiger über materielle Monumente: Was geschrieben steht, überlebt das Geschriebene; was in Stein gemeißelt ist, zerbricht. Ebner-Eschenbach, die selbst zahlreiche literarische Werke hinterließ, beschreibt damit eine Überzeugung, die Schreiben als die dauerhafteste Form des Gedächtnisses begreift.

Verwendung

Passend als Ebner-Eschenbach-Zitat in Texten über Literatur, Gedächtnis und die Dauerhaftigkeit des geschriebenen Wortes sowie für Beiträge über Schreiben, Nachwelt und die Überlegenheit des Geistigen über das Materielle. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über das Vermächtnis der Literatur.

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Über Marie von Ebner-Eschenbach

Über den Autor

Schriftsteller · Österreichisch · 1830 - 1916

Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) war eine österreichische Freifrau und Schriftstellerin, deren psychologische Erzählungen zu den herausragenden deutschsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts zählen.

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Quadratisches Spruchbild: So manches papierene Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz.

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