
Der Großvater kauft, der Vater baut, der Sohn verkauft, der Enkel geht betteln.
Bedeutung
Das britische Sprichwort beschreibt den Verfall von Familienvermögen über Generationen. Der Großvater kauft, der Vater baut, der Sohn verkauft, der Enkel verarmt. Die Aussage ist sozialkritisch und skeptisch gegenüber Erbe, Besitz und mangelnder Bewahrung. Sie zeigt eine Abfolge von Aufbau, Ausbau, Verlust und Niedergang. Der Spruch wirkt wie eine Warnung vor Kurzsichtigkeit und fehlender Verantwortung. Die vier Generationen bilden eine kleine Geschichte von Aufbau und Verfall.
Verwendung
Der Spruch eignet sich für Texte über Erbe, Familienunternehmen, Vermögen, Generationenwechsel oder Wirtschaftsgeschichte. Er passt, wenn Besitz nicht nur als Gewinn, sondern als Verantwortung betrachtet wird. Für persönliche Erbstreitigkeiten ist er zu scharf. Ein wirtschaftlicher oder familiengeschichtlicher Kontext passt gut.
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