
Glücklich ist derjenige, dessen Lebensumstände seinem Temperament angepasst sind; höher noch aber steht derjenige, der sein Temperament allen Lebensumständen anzupassen vermag.
Bedeutung
David Hume richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen charakter und gelassenheit. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Glück und Unglück, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über David Hume
Über den Autor
Philosoph · 1711 - 1776
David Hume (1711–1776) entwickelte einen radikalen Empirismus und stellte Kausalität, Ich und Wunder skeptisch infrage.
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Der Schotte schrieb nicht nur Philosophie, sondern auch Essays, ökonomische Texte und eine vielgelesene Geschichte Englands. Seine Analyse von Gewohnheit statt Notwendigkeit wurde für Erkenntnistheorie und Wissenschaftsphilosophie zentral. Hume war eng mit Adam Smith verbunden und galt persönlich als gesellig und heiter.
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Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor; Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung
— David Hume
Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.
— David Hume
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— David Hume
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— Platon
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
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