
Wandelbarkeit ist die große Tugend der Frau. Wer ein echtes Weib hat, braucht keinen Harem.
Bedeutung
Gilbert Keith Chesterton richtet den Blick auf Beziehungen durch eine deutlich zeitgebundene Geschlechterbrille. Die Aussage ueber abwechslung und leidenschaft arbeitet mit alten Erwartungen daran, wie Frauen oder Maenner angeblich sind oder wirken. Der Spruch ist deshalb weniger als zeitlose Beziehungsweisheit stark, sondern eher als Beispiel fuer historische Rollenbilder und deren pointierte Sprache. Aus heutiger Sicht braucht die Aussage Distanz, weil sie Geschlecht, Rolle oder Beziehung staerker festlegt, als es zeitgemaess waere.
Verwendung
Er passt allenfalls in historische Zitatsammlungen, Texte ueber alte Rollenbilder oder bewusst ironische Kommentare zu Beziehungen. In romantischen Karten, automatischen Empfehlungen oder neutralen Lebensweisheiten wirkt die Geschlechterlogik schnell veraltet und braucht klare Distanz. Die Aussage traegt ein ueberholtes Rollenbild oder eine stereotype Wertung mit sich; sie sollte heute nur historisch, ironisch oder kritisch eingeordnet erscheinen.
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Über Gilbert Keith Chesterton
Über den Autor
Schriftsteller · Englisch · 1874 - 1936
G. K. Chesterton (1874–1936) war ein englischer Schriftsteller und Journalist, der die Detektivfigur Pater Brown erschuf.
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Chesterton wurde am 29. Mai 1874 im Londoner Stadtteil Kensington geboren und starb am 14. Juni 1936 in Beaconsfield. Neben seiner Arbeit als Journalist verfasste er eine erfolgreiche Reihe von Detektivgeschichten, in deren Mittelpunkt der ermittelnde Landpfarrer Pater Brown steht.

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— Gilbert Keith Chesterton
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