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Fürchte nichts und niemanden

Spruchbild: Fürchte nichts und niemanden.  Das Teuerste in dir kann durch nichts und niemanden leiden.

Fürchte nichts und niemanden. Das Teuerste in dir kann durch nichts und niemanden leiden.

Bedeutung

Leo Tolstoi richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen angst und charakter. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Leo Tolstoi

Über den Autor

Schriftsteller · Russisch · 1828 - 1910

Leo Tolstoi (1828–1910) schrieb mit „Krieg und Frieden" und „Anna Karenina" zwei der meistgelesenen Klassiker des realistischen Romans der Weltliteratur.

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Tolstoi wurde 1828 als Graf auf dem Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren und verbrachte dort den Großteil seines Lebens. Neben seiner literarischen Arbeit entwickelte er eine eigenständige Moralphilosophie, die Gewaltlosigkeit und ein einfaches Leben predigte. Er starb 1910 auf einem Bahnhof in Astapowo, wohin er sich auf einer letzten Reise aufgemacht hatte.

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Quadratisches Spruchbild: Fürchte nichts und niemanden.  Das Teuerste in dir kann durch nichts und niemanden leiden.

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