
Eine fast widerliche Eigenschaft des Mannes ist, dass er mit schnellfertiger Verachtung vom Weibe all die Tugenden verlangt, die er selbst an sich ersehnt.
Bedeutung
Emil Gött richtet den Blick auf Beziehungen durch eine deutlich zeitgebundene Geschlechterbrille. Die Aussage ueber charakter und sehnsucht arbeitet mit alten Erwartungen daran, wie Frauen oder Maenner angeblich sind oder wirken. Der Spruch ist deshalb weniger als zeitlose Beziehungsweisheit stark, sondern eher als Beispiel fuer historische Rollenbilder und deren pointierte Sprache. Aus heutiger Sicht braucht die Aussage Distanz, weil sie Geschlecht, Rolle oder Beziehung staerker festlegt, als es zeitgemaess waere.
Verwendung
Er passt allenfalls in historische Zitatsammlungen, Texte ueber alte Rollenbilder oder bewusst ironische Kommentare zu Beziehungen. In romantischen Karten, automatischen Empfehlungen oder neutralen Lebensweisheiten wirkt die Geschlechterlogik schnell veraltet und braucht klare Distanz. Die Aussage traegt ein ueberholtes Rollenbild oder eine stereotype Wertung mit sich; sie sollte heute nur historisch, ironisch oder kritisch eingeordnet erscheinen.
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Über Emil Gött
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1864 - 1908
Emil Gött (1864–1908) war ein deutscher Schriftsteller, geboren in Jechtingen und gestorben in Freiburg im Breisgau.
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Emil Gött steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Emil Gött wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Emil Gött war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Emil Gött wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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