
Man kann seine Kinder noch so gut erziehen, sie machen einem doch alles nach.
Bedeutung
Der Spruch richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen einigkeit und erziehung. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in Texte ueber Erziehung, Familie, Schule oder das Verhaeltnis zwischen Erwachsenen und Kindern. In Karten wirkt er besonders stimmig, wenn er mit einer konkreten Beobachtung zum Kind oder zur gemeinsamen Situation verbunden wird. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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