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Eine Blume, die sich erschließt, macht keinen Lärm dabei

Spruchbild: Eine Blume, die sich erschließt, macht keinen Lärm dabei. Auf leisen Sohlen wandeln die Sc …

Eine Blume, die sich erschließt, macht keinen Lärm dabei. Auf leisen Sohlen wandeln die Schönheit, das wahre Glück und das echte Heldentum. Unbemerkt kommt alles, was Dauer haben wird.

Bedeutung

Wilhelm Raabe formuliert in diesem Zitat eine Beobachtung über das Wesen des Großen und Wahren in der Welt: Es kommt leise. Eine Blume öffnet sich ohne Lärm; Schönheit, Glück und Heldentum begleiten sich nicht mit Aufmerksamkeitssignalen. Raabe stellt damit zwei Welten gegenüber: das Laute, das sich ankündigt und rasch verblasst, und das Stille, das dauert. Das Dauer-Argument ist der Kern des Zitats – nicht das Spektakuläre, sondern das Unscheinbare, das still Wachsende hat Bestand. Es ist eine Einladung, auf das zu achten, was sich nicht aufdrängt, und den eigenen Maßstab für Bedeutsamkeit zu hinterfragen.

Verwendung

Passend als literarisches Zitat in Texten über Stille, Schönheit und innere Werte sowie für Beiträge über das Übersehene und Dauerhafte im Leben. Auch geeignet als nachdenkliches Wort in Reden, Essays oder persönlichen Botschaften über Bescheidenheit, natürliche Schönheit und echtes Heldentum.

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Über Wilhelm Raabe

Über den Autor

Deutsch · 1831 - 1910

Wilhelm Raabe (1831–1910) war ein deutscher Schriftsteller des poetischen Realismus, der unter dem Pseudonym Jakob Corvinus gesellschaftskritische Romane und Novellen verfasste.

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Raabe wurde in Eschershausen geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in Braunschweig, wo er fast 40 Jahre wohnte. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er auch als Zeichner und Maler aktiv. Frühere Lebensstationen führten ihn für acht Jahre nach Stuttgart und mehrere Jahre nach Wolfenbüttel.

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