
Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.
Bedeutung
Edgar Allan Poe formuliert in diesem Zitat einen für sein Werk ungewöhnlich optimistischen Gedanken: Nicht das Wissen selbst macht glücklich, sondern der Weg des Lernens und Entdeckens. Das Ergebnis – die fertige Erkenntnis – ist still, abgeschlossen und leer. Der Prozess des Erwerbs hingegen ist lebendig, voller Spannung, Überraschung und Freude. Poe beschreibt damit eine Dynamik, die Philosophen und Pädagogen immer wieder formuliert haben: Neugier und das Erleben des Findens sind der eigentliche Antrieb des Geistes – und damit auch des Glücks.
Verwendung
Passend als literarisches Zitat in Texten über Lernen, Neugier und die Freude am Entdecken. Auch geeignet für Bildungsbeiträge über den Prozess des Wissenserwerbs oder als Poe-Zitat in kulturhistorischen Texten über Erkenntnisfreude und das Verhältnis von Wissen und Glück. Für Bildungsmaterialien über Lernmotivation, Poe-Zitate in kulturhistorischen Texten oder Reden über Erkenntnisfreude bietet dieses Zitat einen inspirierenden Beitrag über das Glück des Entdeckens.
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Über Edgar Allan Poe
Über den Autor
Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1809 - 1849
Edgar Allan Poe (1809–1849) formte als US-amerikanischer Schriftsteller die Kurzgeschichte und begründete mit seinen Werken Kriminal-, Horror- und Schauerliteratur als eigenständige Genres.
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Poes Lyrik, in Europa durch Charles Baudelaire rezipiert, legte das Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung. Einzelne seiner Erzählungen inspirierten zudem frühe Science-Fiction-Autoren wie Jules Verne. Er starb mit nur 40 Jahren unter bis heute ungeklärten Umständen in Baltimore.

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