
Pfennig ist Pfennigs Bruder.
Bedeutung
Dieses kurze deutsche Sprichwort beschreibt eine Grundregel des Geldumlaufs und der sozialen Anziehung: Geld zieht Geld an. Wer bereits etwas hat, bekommt leichter mehr; wer nichts hat, bleibt oft arm. Der Pfennig, der kleinste Wert, findet seinen Bruder – also seinesgleichen. Das ist eine nüchterne, ernüchternde Beobachtung über wirtschaftliche Ungleichheit und die Tendenz, dass Reichtum sich selbst vervielfacht, während Armut sich verfestigt. Das Sprichwort enthält keine Moral, sondern eine Feststellung.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie Texte über Geld, Wohlstand und wirtschaftliche Ungleichheit. Auch geeignet als einprägsames Zitat in Reden oder Beiträgen über soziale Herkunft, Kapital und die selbstverstärkende Wirkung von Besitz und Armut. Für volkskundliche Sammlungen oder wirtschaftskritische Texte bietet dieses Sprichwort einen einprägsamen Beitrag über die selbstverstärkende Natur von Wohlstand und Armut.
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