
Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts. Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit. Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang, jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.
Bedeutung
Der Trauervers spricht aus der Perspektive eines zurückbleibenden Partners. Zwei Menschen gingen lange gleichen Schritts, teilten Schicksal und Weg, nun muss einer allein weitergehen. Das Bild der getrennten Lebenswege ist sehr direkt und schmerzhaft. Der Spruch benennt nicht nur Verlust, sondern auch Angst vor dem Alleinsein nach einer engen gemeinsamen Zeit. Dadurch ist er besonders sensibel. Der gleiche Schritt macht die Trennung besonders schmerzhaft, weil zuvor alles geteilt war.
Verwendung
Der Vers eignet sich für Trauerreden, Kondolenztexte oder Gedenkseiten nach dem Tod eines Partners oder einer Partnerin. Für allgemeine Trauerkarten ist er zu spezifisch und schwer. Eine persönliche Ansprache des Hinterbliebenen ist hier besonders wichtig. Der Spruch gehört in sehr persönliche Partnerschaftstrauer und sollte nicht automatisch oder ohne genaue Beziehungseinordnung ausgespielt werden.
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Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.
— Maximilian de Robespierre
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
In jede Gesellschaft gehört ein Idiot, der die naiven Fragen stellt, vor denen man selbst zurückschreckt
— Mark Twain