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Nur eins beglückt zu jeder Frist:

Spruchbild: Nur eins beglückt zu jeder Frist: Schaffen, wozu man geschaffen ist

Nur eins beglückt zu jeder Frist: Schaffen, wozu man geschaffen ist

Bedeutung

Heyse beschreibt Glück als Übereinstimmung von Begabung, Aufgabe und Tätigkeit. Beglückend ist nicht irgendein Erfolg, sondern das Schaffen dessen, wozu man sich innerlich bestimmt fühlt. Der Satz klingt nach Berufung: Arbeit wird dann erfüllend, wenn sie mit den eigenen Kräften und Anlagen zusammenpasst. Damit ist kein starrer Lebensplan gemeint, sondern das Gefühl, in einer Tätigkeit nicht nur zu funktionieren, sondern am richtigen Ort wirksam zu sein.

Verwendung

Geeignet für Berufswahl, Jubiläen, Künstlerporträts, Abschiedsreden oder Glückwünsche zu bestandenen Prüfungen und neuen Aufgaben. Der Spruch passt besonders, wenn Arbeit als sinnvolles Schaffen verstanden werden soll, nicht nur als Pflicht oder Erwerb, sondern als Berufung und Lebensfreude. Der Ton darf feierlich sein.

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Über Paul Johann Ludwig von Heyse

Über den Autor

1830 - 1914

Paul Johann Ludwig von Heyse (1830–1914) war der erste deutsche Belletrist, dem 1910 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, und hinterließ u. a. rund 180 Novellen.

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Heyse wurde in Berlin geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in München, wo er als einflussreicher „Dichterfürst" Freundschaften mit den führenden Geistern seiner Zeit pflegte. Sein Gesamtwerk umfasst neben den Novellen auch 68 Dramen, acht Romane und zahlreiche Gedichte – verlegt in 15 Bänden von je rund 700 Seiten. Theodor Fontane traute ihm zu, seiner Epoche den Namen zu geben und ein „Heysesches Zeitalter" einzuleiten.

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