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Nur dadurch, daß man das Gute tut, wird man gut

Spruchbild: Nur dadurch, daß man das Gute tut, wird man gut

Nur dadurch, daß man das Gute tut, wird man gut

Bedeutung

Jean-Jacques Rousseau, der Genfer Philosoph und Vordenker der Aufklärung, formuliert in diesem Zitat eine ethische Grundüberzeugung: Moralisches Gutsein entsteht nicht durch Nachdenken oder Sprechen, sondern durch Tun. Wer das Gute tut – und zwar wiederholt, zur Gewohnheit macht –, wird dadurch zu einem guten Menschen. Es ist eine Absage an bloße Gesinnung und Theorie: Tugend ist Praxis, nicht Absicht. Rousseau verbindet damit eine aristotelische Überzeugung mit seiner Überzeugung, dass der Mensch durch seine Taten geformt wird.

Verwendung

Passend als Rousseau-Zitat in Texten über Tugend, Ethik und das Verhältnis von Tun und Sein sowie für philosophische Beiträge über moralische Praxis und Charakterbildung. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Handeln statt Reden und die Kraft guter Gewohnheiten.

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Über Jean-Jacques Rousseau

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Französisch · 1712 - 1778

Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) war Genfer Philosoph und Schriftsteller, der mit dem Konzept des „Gemeinwillens" die Französische Revolution maßgeblich vorbereitete.

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Rousseau widersprach dem Fortschrittsglauben seiner Zeit und sah zivilisatorischen Wandel als Ursache sozialer Ungleichheit. Neben der Philosophie wirkte er als Pädagoge, Naturforscher und Komponist. Seine posthum erschienene Autobiografie „Die Bekenntnisse" (1782–1790) fiel durch schonungslose Selbstkritik auf und wird bis heute gelesen.

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