
Glück besteht darin, glücklich zu sein, und nicht etwa darin, den anderen glauben zu lassen, dass man es ist.
Bedeutung
Renard zieht eine klare Grenze zwischen echtem Glück und seiner Simulation. Wer Glück vor allem nach außen zeigt, sucht Bestätigung, nicht das Glück selbst. Die Aussage hat eine leichte Ironie: Sie ist so einfach, dass sie fast banal klingt, trifft aber einen verbreiteten Irrtum. Echtes Glück braucht keine Zuschauer – es ist ein innerer Zustand, kein Auftritt. Damit stellt sich Renard gegen jede Form von Glücks-Performance, die durch soziale Medien heute besonders präsent ist.
Verwendung
Texte über Selbstdarstellung und innere Zufriedenheit finden in diesem Zitat einen treffenden Ankerpunkt. Über Social Media, Authentizität oder den Unterschied zwischen Schein und Sein lässt es sich direkt einsetzen. Als persönliche Widmung für jemanden, der zur Selbstinszenierung neigt, wirkt es zart provokant. In einer Rede über Lebensglück bietet es einen konkreten, unvermuteten Ausgangspunkt.
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Über Jules Renard
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1864 - 1910
Jules Renard (1864–1910) war ein französischer Schriftsteller und Journalist, der mit seinem autobiografischen Roman „Poil de Carotte" Weltbekanntheit erlangte.
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Jules Renard steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Jules Renard wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. Jules Renard war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Jules Renard wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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