
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
Bedeutung
Das Wortspiel entschlüsselt die innere Mechanik der Eifersucht: Wer eifersüchtig ist, sucht mit Eifer – und findet Leiden. Die Pointe liegt im Doppelklang von Eifersucht und Eifer sucht: Eifersucht ist kein passives Gefühl, sondern ein aktives Suchen nach Beweisen, das sich selbst bestraft. Es ist ein Kreislauf, den der Eifersüchtige selbst antreibt. Schleiermacher macht aus einer alltäglichen Leidenschaft eine kleine Philosophie – bündig, treffsicher und mit dem Humor eines genauen Beobachters.
Verwendung
Als witziger, aber tiefer Kommentar in Gesprächen über Eifersucht in Beziehungen. Gut als humorvoller Einstieg in ernstere Gespräche über Vertrauen oder Kontrolle. Für Karten oder Reden passt er, wenn der Empfänger pointierten Ton schätzt und der persönliche Bezug eindeutig ist.
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Über Friedrich Schleiermacher
Über den Autor
Philosoph · 1768 - 1834
Friedrich Schleiermacher (1768–1834) war ein deutscher Theologe und Philosoph, der die Werke Platons ins Deutsche übersetzte und als Begründer der modernen Hermeneutik gilt.
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Schleiermacher wurde in Breslau geboren und wirkte schließlich in Berlin, wo er 1834 starb. Neben Theologie und Philosophie war er auch als Altphilologe, Publizist, Staatstheoretiker und Pädagoge tätig. Mit seiner Arbeit zur Hermeneutik legte er Grundlagen, die bis heute in der Interpretationstheorie nachwirken.

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