
Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.
Bedeutung
Berthold Auerbach, der deutsche Erzähler, formuliert in diesem Zitat eine psychologische Überzeugung über inneres Leiden: Unter allen Qualen ist die Selbstverachtung die schlimmste. Das ist eine tiefe Aussage über die Struktur seelischen Schmerzes: Äußeres Unglück, Verlust oder Schmerz kann ertragen werden – aber wer sich selbst verachtet, hat keinen inneren Rückhalt mehr. Auerbach, der in seinen Dorfgeschichten oft über moralische Integrität und den Wert des Selbstrespekts schrieb, kannte die zerstörerische Kraft der Selbstabwertung und setzte ihr das Ideal innerer Würde entgegen.
Verwendung
Passend als Auerbach-Zitat in Texten über Selbstachtung, inneres Leiden und die Bedeutung eines gesunden Selbstbildes sowie für Beiträge über Psychologie, Würde und die Gefahren der Selbstverachtung. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Selbstrespekt und die Notwendigkeit, den inneren Frieden zu wahren.
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Über Berthold Auerbach
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1812 - 1882
Berthold Auerbach (1812–1882), eigentlich Moses Baruch Auerbacher, war ein deutscher Schriftsteller aus Nordstetten, der in Cannes starb.
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Berthold Auerbach steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Berthold Auerbach wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Berthold Auerbach war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Berthold Auerbach wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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