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Versuchungen kommen meist

Spruchbild: Versuchungen kommen meist  durch absichtlich offen gelassene Türen.

Versuchungen kommen meist durch absichtlich offen gelassene Türen.

Bedeutung

Chesterton verlegt die Verantwortung für Versuchungen vor den eigentlichen Moment der Entscheidung. Türen sind nicht zufällig offen – sie wurden absichtlich offen gelassen, weil man das Eintreten des Begehrten zumindest still zugelassen und begünstigt hat. Der Satz ist psychologisch präzise: Versuchung beginnt nicht erst beim Ja, sondern bei den kleinen vorbereitenden Entscheidungen, die man sich gewöhnlich schönredet. Man gibt ihr Eingang, lange bevor man scheinbar bewusst wählt.

Verwendung

Passend für Texte über Selbstdisziplin, Suchtprävention, Treue, digitale Ablenkung oder Gewohnheiten und Routinen. Es eignet sich besonders, wenn nicht nur der Fehler, sondern die bewusst geschaffene Gelegenheit in den Blick genommen werden soll. In direkten Streitgesprächen über Schuld kann das Zitat zu anklagend und verletzend wirken.

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Über Gilbert Keith Chesterton

Über den Autor

Schriftsteller · Englisch · 1874 - 1936

G. K. Chesterton (1874–1936) war ein englischer Schriftsteller und Journalist, der die Detektivfigur Pater Brown erschuf.

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Chesterton wurde am 29. Mai 1874 im Londoner Stadtteil Kensington geboren und starb am 14. Juni 1936 in Beaconsfield. Neben seiner Arbeit als Journalist verfasste er eine erfolgreiche Reihe von Detektivgeschichten, in deren Mittelpunkt der ermittelnde Landpfarrer Pater Brown steht.

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Quadratisches Spruchbild: Versuchungen kommen meist  durch absichtlich offen gelassene Türen.

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