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Wer kämpft, kann verlieren

Spruchbild: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren

Bedeutung

Brecht formuliert Mut als Bereitschaft zum Risiko. Wer kämpft, kann verlieren, aber wer gar nicht kämpft, hat die Niederlage schon vorweggenommen. Der Satz arbeitet mit einer harten Gegenüberstellung: Scheitern ist möglich, Aufgeben macht es sicher. Gemeint ist nicht zwingend körperlicher Kampf, sondern Einsatz, Widerstand und Beharrlichkeit in einer schwierigen Sache. Die Wirkung entsteht aus der nüchternen Logik, dass Angst vor Verlust selbst zum Verlust führen kann.

Verwendung

Das Zitat passt zu Prüfungen, politischen Auseinandersetzungen, sportlichen Wettkämpfen, beruflichen Herausforderungen oder persönlichen Krisen, in denen Mut zum Handeln gebraucht wird. Es sollte nicht aggressiv oder gewaltverherrlichend eingesetzt werden; stark ist es dort, wo Kampf als Einsatz für ein Ziel, Recht oder einen Neubeginn verstanden wird.

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Über Bertolt Brecht

Über den Autor

Dramatiker · Deutsch · 1898 - 1956

Bertolt Brecht (1898–1956) war ein deutscher Dramatiker, der mit Stücken wie der Dreigroschenoper und Mutter Courage das epische Theater begründete.

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Brecht erneuerte mit seinem ersten Gedichtband Hauspostille die Balladendichtung durch Bänkelsang und Couplet. Im Exil entstand sein Gedichtband Svendborger Gedichte, in dem er das Kinderlied für das Volkslied erschloss. Neben Drama und Lyrik erlangte er mit Kurzprosa wie den Geschichten vom Herrn Keuner und Der Augsburger Kreidekreis breite Anerkennung.

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