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Unerquicklich ist es, mit Dir zu streiten

Spruchbild: Unerquicklich ist es, mit Dir zu streiten, wenn Du nur verteidigen willst, was Du bist, wa …

Unerquicklich ist es, mit Dir zu streiten, wenn Du nur verteidigen willst, was Du bist, was Du warst und immer zu bleiben gedenkst. Was soll ich streiten, wenn ich nicht hoffen kann, Dich zu ändern!

Bedeutung

Gutzkow beschreibt einen Streit, der keine echte Auseinandersetzung mehr ist, weil eine Seite nur ihr Selbstbild verteidigt. Wer fest entschlossen ist, so zu bleiben, wie er immer war, hört Argumente nicht als Einladung zur Klärung, sondern als Angriff. Der Sprecher erkennt deshalb die Grenze des Dialogs: Streiten lohnt sich nur, wenn Veränderung, Einsicht oder wenigstens Bewegung möglich bleiben. Er zeigt auch, wie anstrengend Gespräche werden, wenn Identität wichtiger genommen wird als Wahrheit oder gemeinsames Verstehen.

Verwendung

Geeignet für Texte über festgefahrene Konflikte, Beratungsresistenz und Gespräche ohne Lernbereitschaft. Der Spruch passt in private wie berufliche Zusammenhänge, wenn man erklären will, warum ein Streit nicht an fehlenden Argumenten scheitert, sondern an mangelnder Offenheit. Besonders treffend ist er bei Menschen, die jede Nachfrage sofort als persönliche Kränkung behandeln.

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Über Karl Ferdinand Gutzkow

Über den Autor

Schriftsteller und Dramatiker · Deutsch · 1811 - 1878

Karl Ferdinand Gutzkow (1811–1878) war ein Berliner Schriftsteller und Dramatiker, Stimmführer der jungdeutschen Bewegung und Vertreter des Frührealismus.

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Karl Ferdinand Gutzkow steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Karl Ferdinand Gutzkow wird häufig als deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist eingeordnet. Karl Ferdinand Gutzkow war als deutscher schriftsteller und dramatiker prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Karl Ferdinand Gutzkow wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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