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Das Schlimme in der Liebe ist

Spruchbild: Das Schlimme in der Liebe ist,  dass Krieg und Frieden ständig wechseln.

Das Schlimme in der Liebe ist, dass Krieg und Frieden ständig wechseln.

Bedeutung

Horaz beschreibt Liebe als wechselhaftes Spannungsfeld. Krieg und Frieden stehen für Streit, Versöhnung, Nähe, Verletzung und erneute Annäherung. Das Schlimme ist nicht nur der Konflikt, sondern der ständige Wechsel, der Liebende innerlich unruhig hält. Die Formulierung ist antik zugespitzt, aber erfahrungsnah: Beziehungen können zugleich Geborgenheit und Kampfplatz sein, besonders wenn Leidenschaft, Stolz und Verletzlichkeit eng beieinanderliegen. Liebe erscheint als Bewegung zwischen Extremen und Stimmungen.

Verwendung

Passend für literarische Texte über Beziehungskonflikte, leidenschaftliche Liebe oder die Ambivalenz enger Bindungen. Für Hochzeiten oder romantische Karten ist der Spruch meist zu konflikthaft; er eignet sich besser, wenn Liebe realistisch und nicht idealisiert betrachtet wird und Widersprüche sichtbar bleiben.

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Über Horaz

Über den Autor

Dichter · Römisch · 65 - 8 v. Chr.

Horaz (65–8 v. Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus, war römischer Dichter der Augusteischen Zeit und zentrales Vorbild des englischen Klassizismus.

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Seine philosophischen Sentenzen – darunter „Carpe diem" – fanden bis in die Neuzeit weite Verbreitung und prägten Humanismus wie Klassizismus nachhaltig. Geboren in Venusia, starb er am 27. November 8 v. Chr., nur wenige Wochen nach seinem Gönner Maecenas.

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