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Ein ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr

Spruchbild: Ein ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr  wie ein nur zur Hälfte eingetroffenes Glüc …

Ein ganzes Unglück verdrießt uns nicht so sehr wie ein nur zur Hälfte eingetroffenes Glück.

Bedeutung

Karl Ferdinand Gutzkow richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen ärger und enttäuschung. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Glück und Unglück, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Karl Ferdinand Gutzkow

Über den Autor

Schriftsteller und Dramatiker · Deutsch · 1811 - 1878

Karl Ferdinand Gutzkow (1811–1878) war ein Berliner Schriftsteller und Dramatiker, Stimmführer der jungdeutschen Bewegung und Vertreter des Frührealismus.

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Karl Ferdinand Gutzkow steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Karl Ferdinand Gutzkow wird häufig als deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist eingeordnet. Karl Ferdinand Gutzkow war als deutscher schriftsteller und dramatiker prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Karl Ferdinand Gutzkow wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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