
Denn wohl ist die Schule das höchste, aber nur dann, wenn sie das Leben ist.
Bedeutung
Friedrich Fröbel richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen erfahrung und leben. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Friedrich Fröbel
Über den Autor
Deutsch · 1782 - 1852
Friedrich Fröbel (1782–1852) gründete den Kindergarten und entwickelte Spielgaben für die frühe Bildung.
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Er knüpfte an Pestalozzi an, ging aber mit seiner Betonung des kindlichen Spiels und der frühen Formbildung eigene Wege. Die von ihm entworfenen „Gaben“ sollten Wahrnehmung, Bewegung und Ordnungssinn fördern. Fröbels Ideen verbreiteten sich zunächst gegen Widerstände, später international.

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Nur wo Körper- und Geistestätigkeit in geordneter lebendiger Wechselwirkung stehen, ist wahres Leben.
— Friedrich Fröbel
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