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Wer über andre Schlechtes hört

Spruchbild: Wer über andre Schlechtes hört,  soll es nicht weiter noch verkünden.  Gar leicht wird Men …

Wer über andre Schlechtes hört, soll es nicht weiter noch verkünden. Gar leicht wird Menschenglück zerstört, doch schwer ist Menschenglück zu gründen.

Bedeutung

Bodenstedt mahnt zur Zurückhaltung beim Weitertragen schlechter Nachrichten über andere. Das Menschenglück – Ansehen, Ruf, Vertrauen – lässt sich schnell zerstören, durch ein Wort, ein Gerücht, eine unbedachte Weitergabe. Aufzubauen dagegen braucht Zeit und Mühe. Der Reim gibt der Aussage eine eingängige Eindringlichkeit und macht sie leicht einprägsam. Der Satz appelliert nicht an blindes Schweigen oder falsche Loyalität, sondern an Verantwortungsbewusstsein: Wer Schlechtes weitergibt, wird zum Mitverursacher des Schadens.

Verwendung

In Reden über Respekt, Klatsch oder den Umgang mit Gerüchten eignet sich das Zitat gut. In persönlichen Texten oder Briefwidmungen kann es als freundlicher Hinweis auf die Folgen des Weitertragens stehen. Als Social-Media-Zitat gegen Lästereien oder Mobbing hat es eine direkte, verständliche Botschaft.

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Über Friedrich von Bodenstedt

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1819 - 1892

Friedrich von Bodenstedt (1819–1892) war ein deutscher Schriftsteller und Theaterintendant, geboren in Peine, gestorben in Wiesbaden.

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Friedrich von Bodenstedt steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Friedrich von Bodenstedt wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Friedrich von Bodenstedt war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Friedrich von Bodenstedt wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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