
Das Weib sieht tief. Der Mann sieht weit.
Bedeutung
Christian Dietrich Grabbe, der deutsche Dramatiker, formuliert in diesem Satz eine geschlechterspezifische Beobachtung über Wahrnehmung und Erkenntnisweise: Frauen sehen tief – sie erkennen das Verborgene, das Emotionale, das Nahe. Männer sehen weit – ihr Blick richtet sich auf das Ferne, das Strategische, das Übergeordnete. Das ist eine vereinfachende, aber poetisch formulierte Gegenüberstellung zweier Erkenntnismodi: Tiefe und Weite, Intuition und Überblick. Grabbe, der selbst in seiner Zeit als außergewöhnlicher Beobachter der menschlichen Natur galt, beschreibt damit eine komplementäre Verschiedenheit.
Verwendung
Passend als Grabbe-Zitat in Texten über Geschlecht, Wahrnehmung und die Unterschiedlichkeit männlicher und weiblicher Erkenntnisweisen sowie für Beiträge über Charakterkunde, Menschenkenntnis und die Komplementarität von Tiefe und Weitblick. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Stärken unterschiedlicher Perspektiven.
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Über Christian Dietrich Grabbe
Über den Autor
Dramatiker · Deutsch · 1801 - 1836
Christian Dietrich Grabbe (1801–1836) war ein deutscher Dramatiker des Vormärz, der mit Werken wie „Napoleon oder die hundert Tage" die historische Tragödie neu gestaltete.
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Christian Dietrich Grabbe steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Christian Dietrich Grabbe wird häufig als deutscher Dramatiker eingeordnet. Christian Dietrich Grabbe war als deutscher dramatiker prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Christian Dietrich Grabbe wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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