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An der Maske die wir uns vorbinden, erkennt man uns

Spruchbild: An der Maske die wir uns vorbinden, erkennt man uns.

An der Maske die wir uns vorbinden, erkennt man uns.

Bedeutung

Hartleben deutet die Maske nicht als bloße Verhüllung, sondern als verräterisches Zeichen. An der Maske, die wir uns vorbinden, erkennt man uns: Gerade die gewählte Rolle, Fassade oder Selbstdarstellung sagt etwas über Wünsche, Ängste und Selbstbild aus. Der Satz dreht das übliche Maskenmotiv um. Nicht nur das wahre Gesicht enthüllt den Menschen, sondern auch das, womit er sich verstecken möchte vor anderen Menschen sichtbar.

Verwendung

Geeignet für Texte über Rollen, Selbstdarstellung, Theater, Psychologie, soziale Medien oder Menschenkenntnis. Der Spruch passt, wenn Masken und Fassaden als aufschlussreich beschrieben werden sollen. In Porträts oder Essays kann er gut auf verdeckte Selbstbilder hinführen und Inszenierungen deuten lernen.

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Über Otto Erich Hartleben

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1864 - 1905

Otto Erich Hartleben (1864–1905) schrieb die satirische Komödie „Rosenmontag“ und übersetzte Wedekinds „Erdgeist“ ins Französische.

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Er bewegte sich zwischen Naturalismus, Berliner Bohème und Theaterbetrieb und galt als schillernde Figur der Jahrhundertwende. Hartleben gründete den literarischen Kreis „Die Freie Bühne“ mit, ohne sich dauerhaft festzulegen. Sein früher Tod stoppte eine Karriere, die stärker von öffentlicher Wirkung als von Werkfülle getragen war.

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Quadratisches Spruchbild: An der Maske die wir uns vorbinden, erkennt man uns.

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