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Merke, dass du bei der Lust

Spruchbild: Merke, dass du bei der Lust nicht allzu sicher jauchzen musst, du möchtest deinen Feind er …

Merke, dass du bei der Lust nicht allzu sicher jauchzen musst, du möchtest deinen Feind erwecken.

Bedeutung

Magnus Gottfried Lichtwer richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen feindschaft und gefahr. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Glück und Unglück, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Magnus Gottfried Lichtwer

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1719 - 1788

Magnus Gottfried Lichtwer (1719–1783) war ein deutscher Jurist und Fabeldichter aus Wurzen, der in der Zeit der Aufklärung wirkte.

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Lichtwer wurde am 30. Januar 1719 in Wurzen geboren und starb am 7. Juli 1783 in Halberstadt. Er verband eine juristische Laufbahn mit dem Schreiben von Fabeln und gehörte damit zu den Autoren, die literarisches Schaffen und Rechtspraxis in der Aufklärungsepoche vereinten.

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