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Die Gerechtigkeit wächst nicht

Spruchbild: Die Gerechtigkeit wächst nicht  auf einem mit Lastern gedüngten Boden.

Die Gerechtigkeit wächst nicht auf einem mit Lastern gedüngten Boden.

Bedeutung

Rolland nutzt ein Bodenbild, um Gerechtigkeit an ihre Voraussetzungen zu binden. Auf einem Boden, der mit Lastern gedüngt ist, kann keine echte Gerechtigkeit wachsen. Das Bild macht moralische Verunreinigung sichtbar: Unrecht, Korruption oder Niedertracht erzeugen nicht plötzlich gerechte Verhältnisse. Der Satz richtet sich gegen die Vorstellung, ein gutes Ziel könne dauerhaft aus schlechten Mitteln entstehen, und verbindet Recht mit innerer Lauterkeit, Verantwortung und glaubwürdiger Praxis.

Verwendung

Geeignet für politische Bildung, Ethikunterricht, Reden über Rechtsstaatlichkeit oder Texte gegen Korruption. Der Spruch passt, wenn betont werden soll, dass gerechte Ergebnisse saubere Grundlagen brauchen. Er wirkt streng und moralisch, deshalb passt er besser zu ernsten Debatten als zu lockeren Glückwünschen.

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Über Romain Rolland

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1866 - 1946

Romain Rolland (1866–1944) schrieb den Romanzyklus „Jean-Christophe“ und wurde zu einer pazifistischen Stimme Europas.

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Der französische Autor dachte Literatur, Musik und Moral eng zusammen und schrieb große Lebensentwürfe gegen Nationalismus und Kriegsbegeisterung. Während des Ersten Weltkriegs lebte er in der Schweiz und veröffentlichte dort seine berühmten pazifistischen Stellungnahmen. Auch seine Biografien über Beethoven, Tolstoi und Gandhi hatten große Reichweite.

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Quadratisches Spruchbild: Die Gerechtigkeit wächst nicht  auf einem mit Lastern gedüngten Boden.

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