
Suchen ist gefährlich. Man entdeckt manchmal etwas, das man gar nicht finden wollte
Bedeutung
Das britische Sprichwort warnt vor der Ambivalenz des Suchens: Man findet nicht immer, was man sucht – manchmal findet man, was man lieber nicht gewusst hätte. Das ist eine Mahnung zur Vorsicht gegenüber dem Drang nach Wahrheit, die man dann nicht mehr los wird. Das Sprichwort betrachtet Wahrheitssuche mit trockenem Humor. Gefahr entsteht nicht durch das Suchen selbst, sondern durch den Fund, der Gewissheiten, Bequemlichkeit oder Selbstbilder stören kann. Der Bezug zu aus Großbritannien bleibt dadurch konkret, weil der Gedanke nicht allgemein belehrt, sondern eine erkennbare Situation, Spannung oder Pointe aus dem Wortlaut entfaltet.
Verwendung
Als Warnung vor unvorsichtigem Nachforschen. Passend in Gesprächen über Geheimnisse, Neugier oder als Argument, manche Fragen besser nicht zu stellen. Passend ist das Sprichwort für Recherche, Selbstreflexion, Familiengeheimnisse, Therapie oder humorvolle Texte über unbequeme Funde. Es eignet sich, wenn Neugier nicht nur belohnt, sondern auch herausfordernd dargestellt werden soll.
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