
Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.
Bedeutung
Rainer Haak rehabilitiert das Träumen gegen den Vorwurf der Wirklichkeitsflucht. Träume werden oft als naiv oder realitätsfern abgetan, doch der Spruch unterscheidet klar: Es ist möglich, Visionen und Hoffnungen zu hegen, ohne dabei die konkrete Realität zu ignorieren. Im Gegenteil – ein Mensch, der träumt und zugleich die Wirklichkeit klar sieht, kann den Abstand zwischen dem Ist-Zustand und dem Gewünschten produktiv nutzen. Träume sind kein Wegschauen, sondern ein Hinschauen auf das, was sein könnte – mit den Augen offen.
Verwendung
Passend in Motivationstexten oder Reden über persönliche Ziele, Visionen und den Mut, groß zu träumen. Geeignet für Coaches, Ratgeber oder Entwicklungsprogramme, die pragmatischen Idealismus aktiv fördern. Auch treffend in Texten über die Balance zwischen realistischer Planung und visionärem Denken.
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Über Rainer Haak
Über den Autor
Deutsch · *1947
Rainer Haak (*1947) ist ein deutscher Schriftsteller, Theologe und Aphoristiker, dessen meditative Geschenkbücher in zehn Sprachen übersetzt wurden und über neun Millionen Mal erschienen sind.
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Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.
Das gute Aussehen bestimmt nicht wen wir lieben, sondern die Liebe bestimmt wen wir gut aussehend finden
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