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Wer gut verdient, strengt sich nicht an

Spruchbild: Wer gut verdient, strengt sich nicht an.  Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

Wer gut verdient, strengt sich nicht an. Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

Bedeutung

Das fernöstliche Sprichwort beschreibt eine bittere Beobachtung über wirtschaftliche Gerechtigkeit: Hohes Einkommen und harte körperliche Mühe schließen sich in der Realität oft aus. Wer gut verdient, tut das durch Stellung, Besitz oder Wissen – nicht durch Anstrengung im Wortsinne. Wer sich körperlich abmüht, erhält dafür oft wenig. Der Satz enthält keine Lösung, sondern eine klare, ernüchternde Diagnose des gesellschaftlichen Widerspruchs zwischen tatsächlicher Leistung und ihrer Entlohnung.

Verwendung

Soziale Gerechtigkeit, Arbeit und Lohn und gesellschaftliche Ungleichheit sind Themen, bei denen das Zitat gut einsetzbar ist. In Reden über Klassenunterschiede oder die Entwertung körperlicher Arbeit lässt es sich als knappe, treffende Diagnose einsetzen. Als ironische Notiz an einem Schreibtisch hat es eine gute Selbstironie.

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Quadratisches Spruchbild: Wer gut verdient, strengt sich nicht an.  Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

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