
Gut ist, Leben erhalten und fördern, böse ist, Leben vernichten und hemmen
Bedeutung
Albert Schweitzer richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen gesundheit und gut. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in Texte ueber Gesundheit, Lebensfuehrung oder Selbstsorge, wenn der Gedanke ruhig eingeordnet wird. Medizinische oder moralische Deutungen sollten nicht als Rat missverstanden werden; ein persoenlicher oder historischer Kontext hilft. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Albert Schweitzer
Über den Autor
Philosoph · 1875 - 1965
Albert Schweitzer (1875–1965) gründete als Arzt und Theologe eine Krankenstation im gabunischen Lambarene und erhielt dafür 1953 den Friedensnobelpreis.
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Als „Urwalddoktor" bekannt, widmete Schweitzer sein Leben der medizinischen Versorgung in Zentralafrika. Daneben veröffentlichte er Werke zur Theologie, Philosophie und Musikwissenschaft, darunter einflussreiche Studien zu Johann Sebastian Bach. Seine Arbeit verband praktisches humanitäres Engagement mit tiefgründiger akademischer Gelehrsamkeit.

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