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Fast alles, was Du tust, ist letzten Endes unwichtig

Spruchbild: Fast alles, was Du tust, ist letzten Endes unwichtig... Aber es ist wichtig, dass Du es tu …

Fast alles, was Du tust, ist letzten Endes unwichtig... Aber es ist wichtig, dass Du es tust

Bedeutung

Gandhi stellt eine paradoxe Spannung auf: Viele einzelne Handlungen verschwinden im großen Lauf der Welt spurlos – und doch zählt, dass man sie tut. Der Wert liegt nicht immer im messbaren Ergebnis, sondern in der Treue zur eigenen Aufgabe. Das ist kein Nihilismus, sondern Verantwortung ohne Ergebnisorientierung: Ich tue es, weil es getan werden muss, nicht weil es zählt. Gerade diese Haltung macht stilles, beharrliches Handeln zu einer moralischen Leistung.

Verwendung

Passend für Ehrenamt, politische Arbeit, Pflege, Erziehung oder alltägliche Gesten, deren Wirkung kaum sichtbar ist. Gut als Ermutigung für Menschen, die am Sinn kleiner Handlungen zweifeln. Am tiefsten, wenn es konkret um etwas geht, das niemand sieht, aber trotzdem zählt.

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Über Mahatma Gandhi

Über den Autor

1869 - 1948

Mahatma Gandhi (1869–1948) war der geistige Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, der gewaltlosen Widerstand und zivilen Ungehorsam als politische Kampfmittel etablierte.

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Gandhi entwickelte seine Methoden des gewaltlosen politischen Kampfes zunächst in Südafrika, wo er sich für die Gleichberechtigung der Inder einsetzte. Nach seiner Rückkehr nach Indien 1915 führte er den Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft an, die 1947 endete. Er setzte sich für die Menschenrechte der Unberührbaren (Dalit) ein und trat für einen säkularen Staat ein, in dem Hindus und Muslime friedlich koexistieren sollten.

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