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Es ist doch unter aller Menschenwürde

Spruchbild: Es ist doch unter aller Menschenwürde,  krank und abhängig zu sein.

Es ist doch unter aller Menschenwürde, krank und abhängig zu sein.

Bedeutung

Franziska Gräfin zu Reventlow formuliert Krankheit und Abhängigkeit als Angriff auf die Menschenwürde. Der Satz ist radikal, weil er nicht die Würde kranker Menschen bestreitet, sondern die entwürdigende Erfahrung von Hilflosigkeit, Kontrollverlust und Angewiesensein ausdrückt. Gerade darin liegt seine Schärfe. Heute muss die Aussage vorsichtig gelesen werden, damit sie Menschen mit Krankheit, Behinderung oder Pflegebedarf nicht zusätzlich abwertet. Der Bezug zu Krankheit und Mensch gibt der Aussage zusätzlichen Halt und verhindert eine bloß allgemeine Lesart.

Verwendung

Nur für literarische, biografische oder kritisch reflektierende Texte über Krankheit, Autonomie und Würde geeignet. Der Ton ist hart und verletzlich. Eine kurze Einordnung zu Gesundheit macht den Einsatz zusätzlich klar und hilft, den Spruch passend statt beliebig zu platzieren. Redaktioneller Hinweis: Der Satz kann kranke oder pflegebedürftige Menschen belasten. Bitte nicht als Trost-, Gesundheits- oder Pflegegruß verwenden.

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Über Franziska Gräfin zu Reventlow

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1871 - 1918

Franziska Gräfin zu Reventlow (1871–1918) war eine deutsche Schriftstellerin, die als „Skandalgräfin" der Münchner Bohème und Autorin des Schlüsselromans „Herrn Dames Aufzeichnungen" (1913) Berühmtheit erlangte.

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Quadratisches Spruchbild: Es ist doch unter aller Menschenwürde,  krank und abhängig zu sein.

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