
Die Freundschaft lebt vom ungehinderten Gedankenaustausch
Bedeutung
Michel de Montaigne, Begründer des modernen Essays, beschreibt Freundschaft als einen Raum des freien Denkens. Wahre Freundschaft entsteht nicht durch Nähe allein, sondern durch ungehinderten Austausch von Gedanken ohne Zensur und ohne Angst. Wo Gedanken frei fließen können, entsteht echte Verbundenheit. Montaigne, der selbst tiefe Freundschaften pflegte und ausführlich darüber schrieb, gibt hier eine präzise Definition von dem, was Freundschaft von bloßer Bekanntschaft unterscheidet.
Verwendung
Ideal für Reden und Texte über Freundschaft, Vertrauen und offene Kommunikation. Passt auf Freundschaftskarten, in Festschriften oder als Einstiegszitat für Artikel über soziale Bindungen und das Wesen echter Verbundenheit. Auch in Kommunikationsratgebern gut und passend einsetzbar mit persönlichem Bezug.
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Über Michel de Montaigne
Über den Autor
Philosoph · Französisch · 1533 - 1592
Michel de Montaigne (1533–1592) war französischer Jurist, Skeptiker und Humanist – vor allem aber Begründer der Essayistik als eigenständige Literaturgattung.
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Als dem katholischen Glauben verbundener Politiker bewegte er sich im Umfeld der französischen Monarchie in der Spätrenaissance und der beginnenden Gegenreformation. Seine auf Schloss Montaigne im Périgord verfassten „Essais" gelten als Geburtsstunde einer bis heute lebendigen Schreibform, die das eigene Denken und Erleben in den Mittelpunkt stellt.
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— Michel de Montaigne
Das Wichtigste ist, Lust und Liebe zur Sache zu wecken, sonst erzieht man nur gelehrte Esel.
— Michel de Montaigne
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— Buddha
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