
Was für die äußere Körperwelt das Licht, das ist für die innere Welt des Bewußtseins der Intellekt.
Bedeutung
Schopenhauer vergleicht den Intellekt mit Licht. Wie Licht die äußere Körperwelt sichtbar macht, erschließt der Intellekt die innere Welt des Bewusstseins. Der Satz ist philosophisch und anspruchsvoll: Denken beleuchtet nicht Dinge, sondern Vorstellungen, Gefühle und Selbstwahrnehmung. Dadurch wird Erkenntnis als innere Erhellung verstanden. Das Zitat passt besonders zu Bildung, Philosophie und Selbstreflexion. Licht und Intellekt haben gemeinsam, dass sie erst Orientierung ermöglichen. Bewusstsein wird erst durch Denken hell, so wie Dinge erst durch Licht sichtbar werden.
Verwendung
Das Zitat eignet sich für philosophische Texte, Unterricht, Essays über Bewusstsein oder anspruchsvolle Karten an denkfreudige Menschen. Es sollte mit ruhigem Kontext eingesetzt werden, weil der Gedanke abstrakt ist. Ein Hinweis auf Erkenntnis oder Selbstprüfung hilft. Als kurzer Kartenspruch ist er eher zu philosophisch.
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Über Arthur Schopenhauer
Über den Autor
Philosoph · Deutsch · 1788 - 1816
Arthur Schopenhauer (1788–1860) entwarf eine Philosophie des subjektiven Idealismus, die Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik auf einem irrationalen Weltprinzip gründet.
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Schopenhauer verstand sich als Vollender Immanuel Kants und baute seine Lehre zugleich auf der Ideenlehre Platons sowie indischen Philosophien auf. Er gehörte zu den ersten deutschsprachigen Philosophen, die ein irrationales Prinzip als Grundlage der Welt vertraten. Seine Werke beeinflussten u. a. Nietzsche, Freud und Wagner nachhaltig.
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