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Die Gelehrten und die Pfaffen

Spruchbild: Die Gelehrten und die Pfaffen streiten sich mit viel Geschrei, was hat Gott zuerst erschaf …

Die Gelehrten und die Pfaffen streiten sich mit viel Geschrei, was hat Gott zuerst erschaffen - wohl die Henne, wohl das Ei! Wäre das so schwer zu lösen - erstlich ward ein Ei erdacht, doch weil noch kein Huhn gewesen - darum hat's der Has gebracht.

Bedeutung

Mörike löst das ewige Huhn-Ei-Problem mit österlichem Witz: Die gelehrte Debatte zwischen Theologen und Wissenschaftlern wird kurzerhand durch den Osterhasen entschieden. Zuerst war das Ei, aber da kein Huhn es gelegt haben kann, brachte es der Hase. Das ist literarischer Humor, der volkstümlichen Osterbrauch mit philosophischer Grundfrage verknüpft und beide spielerisch auflöst. Die österliche Stimmung trägt den Reim, seine Leichtigkeit macht ihn zum perfekten Festgedicht für Groß und Klein.

Verwendung

Passend für Osterkarten, Vorträge bei Osterfeiern oder als heiteres Gedicht für Familien- und Gemeindeveranstaltungen. Geeignet für alle, die einen literarischen, heiteren Beitrag zum Osterfest suchen, der Humor und Nachdenklichkeit verbindet. Auch gut geeignet für Kindergottesdienste, Schulveranstaltungen oder Osternachmittage in Gemeinschaft.

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Über Eduard Mörike

Über den Autor

Deutsch · 1804 - 1875

Eduard Mörike (1804–1875) war Lyriker der Schwäbischen Schule und Erzähler, der sein Leben lang mit seinem Brotberuf als evangelischer Pfarrer haderte.

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Mörike wurde in Ludwigsburg geboren und starb in Stuttgart. Als literarischer Vertreter der Biedermeierzeit verfasste er neben Gedichten auch Prosa und Übersetzungen. Seine innere Zerrissenheit zwischen kirchlichem Amt und dichterischer Berufung mündete in einer frühen Pensionierung.

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