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Wer einmal sich selbst gefunden hat

Spruchbild: Wer einmal sich selbst gefunden hat,  der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.

Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.

Bedeutung

Stefan Zweig richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen selbstentwicklung und verlust. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Erfolg, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Stefan Zweig

Über den Autor

Schriftsteller · Österreichisch · 1881 - 1942

Stefan Zweig (1881–1942) war ein österreichischer Schriftsteller, dessen psychologische Novellen wie „Brief einer Unbekannten" und die „Schachnovelle" ihn zu den meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des frühen 20. Jahrhunderts machten.

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Zweig verband in seinen Werken klassisch-dramatische Handlungsbögen mit psychoanalytisch gezeichneten Figuren und einem realistischen Stil. Neben Novellen verfasste er literarisierte Biografien, etwa über Magellan und Erasmus von Rotterdam. Sein Erinnerungsband „Die Welt von Gestern" sowie die „Sternstunden der Menschheit" zählen zu seinen bekanntesten Prosaarbeiten. 1942 starb er im brasilianischen Petrópolis.

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