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Möge dein Arm nicht erlahmen

Spruchbild: Möge dein Arm nicht erlahmen,  wenn du die Hand zur Versöhnung ausstreckst. Möge dein Fuß  …

Möge dein Arm nicht erlahmen, wenn du die Hand zur Versöhnung ausstreckst. Möge dein Fuß nie müde werden, wenn du auf deinen Widersacher zugehst. Mögen dir Flügel eines Engels wachsen, wenn du von diesem Gang zurückkehrst

Bedeutung

Der Segenswunsch verbindet Mut, Hoffnung und Durchhalten zu einem Bild von Begleitung. Er beschönigt die Pruefung nicht, sondern wuenscht Kraft, wenn Last und Weg schwer erscheinen. Die Wirkung entsteht aus der direkten Zuwendung: Jemand wird nicht belehrt, sondern in einer schwierigen Lage angesprochen und gestaerkt. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in Segenskarten, Abschiedsworte, Geburtstagsgruesse oder persoenliche Wuensche, wenn Gottesbezug oder spirituelle Bildsprache bewusst gewollt ist. Ohne diesen Rahmen sollte er sparsam eingesetzt werden, weil der Ton schnell feierlich und schwer wirkt. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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