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Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern

Spruchbild: Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern,  die man am Anfang so entzückend findet.

Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend findet.

Bedeutung

Schweitzer beschreibt eine bittere Verschiebung in Beziehungen. Was am Anfang liebenswert wirkt, kann später genau der Punkt werden, an dem Geduld und Zuneigung erodieren. Der Spruch ist nicht zynisch, sondern nüchtern: Liebe scheitert oft nicht am großen Verrat, sondern an wiederholten Kleinigkeiten, die ihren Zauber verlieren. Darin liegt auch eine Warnung, frühe Verliebtheit nicht mit dauerhafter Tragfähigkeit zu verwechseln. Der Anfang wird dadurch nicht abgewertet, aber seine Verzauberung wird als vorläufig erkannt.

Verwendung

Geeignet ist der Spruch für Texte über Trennung, Beziehungskrisen oder Paarberatung, wenn ein realistischer Ton gewünscht ist. Für Hochzeitskarten, romantische Widmungen oder fröhliche Jahrestage ist er klar ungeeignet. Bei frischen Trennungen oder verletzenden Beziehungsenden sollte dieser Spruch nicht verwendet werden, da er den Schmerz verstärken kann.

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Über Albert Schweitzer

Über den Autor

Philosoph · 1875 - 1965

Albert Schweitzer (1875–1965) gründete als Arzt und Theologe eine Krankenstation im gabunischen Lambarene und erhielt dafür 1953 den Friedensnobelpreis.

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Als „Urwalddoktor" bekannt, widmete Schweitzer sein Leben der medizinischen Versorgung in Zentralafrika. Daneben veröffentlichte er Werke zur Theologie, Philosophie und Musikwissenschaft, darunter einflussreiche Studien zu Johann Sebastian Bach. Seine Arbeit verband praktisches humanitäres Engagement mit tiefgründiger akademischer Gelehrsamkeit.

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Quadratisches Spruchbild: Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern,  die man am Anfang so entzückend findet.

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