
Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.
Bedeutung
Anton Bruckner richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen ausdauer und geduld. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Erfolg, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Anton Bruckner
Über den Autor
Österreichisch · 1824 - 1896
Anton Bruckner (1824–1896) schrieb monumentale Sinfonien, war Organist in St. Florian und lehrte später in Wien.
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Er kam aus Oberösterreich und stand lange im Schatten heftiger Wiener Musikkämpfe um Wagner und Brahms. Bruckner überarbeitete viele seiner Sinfonien mehrfach, weshalb verschiedene Fassungen kursieren. Als Improvisator an der Orgel wurde er in Europa außerordentlich geschätzt.

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Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.
— Konfuzius
Glück ist ein Weg, kein Ziel
Unsere Liebe ist wie ein Regenschleier, der sanft fällt, aber einen Strom zum Überfließen bringen kann.
Wer etwas Wichtiges vorhat, sollte nicht lange Reden halten, sondern nach ein paar Worten zur Sache kommen.
Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.
— Leo Tolstoi
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