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Man braucht den Appetit des Armen

Spruchbild: Man braucht den Appetit des Armen,  um das Vermögen des Reichen zu genießen.

Man braucht den Appetit des Armen, um das Vermögen des Reichen zu genießen.

Bedeutung

Antoine de Rivarol, der französische Aphoristiker, formuliert in diesem Satz eine Überzeugung über Genuss und Bedürfnis: Nur wer wirklich Hunger hat, genießt das Essen wirklich. Das ist eine Aussage über die Wirkung des Mangels als Voraussetzung des Genusses: Wer alles hat, genießt nichts; wer nichts hat, genießt alles. Rivarol, der selbst aus einfachen Verhältnissen stammte und in der Gesellschaft der Reichen und Mächtigen lebte, beschreibt damit eine Überzeugung über die Relativität von Besitz und Freude.

Verwendung

Passend als Rivarol-Zitat in Texten über Genuss, Bedürfnis und die Überzeugung, dass echter Hunger die Voraussetzung echten Genusses ist sowie für Beiträge über Lebensphilosophie, Aphorismus-Tradition und das Verhältnis von Mangel und Freude. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über die Paradoxie des Wohlstands.

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Über Antoine de Rivarol

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1753 - 1801

Antoine de Rivarol (1753–1801) war ein französischer Schriftsteller aus Bagnols-sur-Cèze, der sein Leben als scharfzüngiger Aphoristiker in der Epoche der Französischen Revolution verbrachte.

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Antoine de Rivarol steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Antoine de Rivarol wird häufig als französischer Schriftsteller eingeordnet. Antoine de Rivarol war als französischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Antoine de Rivarol wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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Quadratisches Spruchbild: Man braucht den Appetit des Armen,  um das Vermögen des Reichen zu genießen.

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