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Wer weiß, dass er nichts weiß, ist weise

Spruchbild: Wer weiß, dass er nichts weiß, ist weise. Wer darüber hinaus weiß, was er nicht weiß, kann …

Wer weiß, dass er nichts weiß, ist weise. Wer darüber hinaus weiß, was er nicht weiß, kann danach fragen. Und wer schleißlich weiß, wo das steht, was er nicht weiß, kann es nachschlagen.

Bedeutung

Einstein baut auf dem Sokrates-Paradox auf und entwickelt es weiter: Bewusstsein über die eigene Unwissenheit ist erst der Anfang. Wer zusätzlich weiß, was er nicht weiß, kann gezielt fragen. Wer weiß, wo die Antwort steht, kann handeln. Das ist eine dreistufige Treppe von der Demut zur Kompetenz – Weisheit als Voraussetzung für effektives Lernen. Im Zusammenhang mit Erfolg gewinnt der Gedanke zusätzliches Gewicht, weil er eine konkrete Haltung sichtbar macht. Gerade dadurch eignet sich der Spruch für Leserinnen und Leser, die eine kurze Aussage mit erkennbarem innerem Kern suchen. Der Satz gewinnt Profil, weil er eine erkennbare innere Bewegung beschreibt: weg von bloßer Behauptung, hin zu einer Haltung, die im Alltag geprüft werden kann. Dadurch bleibt die Aussage greifbar.

Verwendung

Als Schulabschluss-Zitat und Argument für strukturiertes Lernen. Passend bei Abschlussfeiern, als Einladung zum lebenslangen Lernen oder als Einstein-Zitat über die praktische Seite der intellektuellen Bescheidenheit. Gut wirkt er als Karteninnentext, kurze Redezeile oder persönlicher Zusatz zu einem Geschenk. Gut wirkt er als Karteninnentext, kurze Redezeile oder persönlicher Zusatz zu einem Geschenk. Passend ist er für persönliche Nachrichten, kurze Reden oder Reflexionen, wenn der Anlass die Aussage wirklich trägt. Ein konkreter Bezug macht den Spruch wärmer und weniger austauschbar.

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Über Albert Einstein

Über den Autor

1879 - 1955

Albert Einstein (1879–1955) entwickelte die Spezielle (1905) und Allgemeine Relativitätstheorie (1915) und erhielt 1922 den Nobelpreis für die Entdeckung des photoelektrischen Effekts.

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In einer Umfrage der Fachzeitschrift Physics World wurde Einstein 1999 von führenden Physikern vor Newton, Maxwell und Bohr zum bedeutendsten Physiker aller Zeiten gewählt. Geboren in Ulm, starb er 1955 in Princeton. Neben der Relativitätstheorie lieferte er wesentliche Beiträge zur Quantenphysik – entgegen verbreiteter Annahme spielten seine Arbeiten beim Bau der Atombombe jedoch nur eine indirekte Rolle.

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