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Der Mensch ist eine Mitte zwischen Nichts und All

Spruchbild: Der Mensch ist eine Mitte zwischen Nichts und All,  ein Nichts vor dem Unendlichen,  im Al …

Der Mensch ist eine Mitte zwischen Nichts und All, ein Nichts vor dem Unendlichen, im All gegenüber dem Nichts.

Bedeutung

Pascal beschreibt die philosophische Position des Menschen zwischen zwei Extremen: Gegen das Unendliche ist er ein Nichts, gegen das absolute Nichts ist er ein Alles. Diese Mitte ist die menschliche Grundbedingung: zu groß, um unbedeutend zu sein, zu klein, um alles zu bedeuten. Das ist keine Demütigung, sondern eine präzise Verortung. Der Mensch ist weder Gott noch Staub, sondern etwas dazwischen, was ihn einzigartig macht. Eine philosophische Einladung zur Bescheidenheit ohne Selbstverkleinerung.

Verwendung

Passend in philosophischen oder theologischen Gesprächen über menschliche Würde und kosmische Bescheidenheit. Geeignet für Reflexionstexte, Vorträge oder Essays über den Ort des Menschen im Universum. Auch treffend für persönliche Texte und Reden, die zwischen der Größe und Begrenztheit des Menschen ernsthaft nachdenken wollen.

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Über Blaise Pascal

Über den Autor

Philosoph · Französisch · 1623 - 1662

Blaise Pascal (1623–1662) war ein französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph, der als Erfinder einer der ersten Rechenmaschinen und durch seine Wahrscheinlichkeitstheorie Maßstäbe setzte.

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Pascal wurde am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren und starb bereits mit 39 Jahren in Paris. Neben seinen naturwissenschaftlichen Leistungen widmete er sich intensiv der christlichen Philosophie und hinterließ mit seinen „Pensées" ein wegweisendes Werk der französischen Literatur und Glaubensreflexion.

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