
Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören – in ihre Löcher.
Bedeutung
<p>Franz Josef Strauß fasste mit den Worten „Was wir hier in diesem Land brauchen, sind …" eine Erkenntnis über Macht und Verantwortung zusammen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Politische Zitate großer Persönlichkeiten wirken auch deshalb, weil sie aus echter Erfahrung stammen.</p><p>Als Zitat in politischen Reden, Kommentaren oder Bildungsveranstaltungen bietet dieser Spruch einen starken Einstieg oder Abschluss. Er regt zum kritischen Denken an und fordert auf, Strukturen und Machtverhältnisse zu hinterfragen.</p>
Verwendung
Dieses Zitat sollte vor allem historisch und politisch eingeordnet werden, nicht als unkommentierter Grußspruch. Es eignet sich für Analysen politischer Rhetorik, Debatten über Polarisierung oder Sammlungen markanter Politikerzitate, bei denen klar ist, dass die aggressive Sprache dokumentiert und nicht übernommen wird.
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Über Franz Josef Strauß
Über den Autor
Politiker · Deutsch · 1915 - 1988
Franz Josef Strauß (1915–1988) war CSU-Vorsitzender, bayerischer Ministerpräsident und trat 1962 als Bundesverteidigungsminister infolge der Spiegel-Affäre zurück.
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Als Bundesminister unter Konrad Adenauer verantwortete Strauß nacheinander die Ressorts für besondere Aufgaben, Atomfragen und Verteidigung. Nach seiner Zeit als Bundesfinanzminister in der Großen Koalition führte er Bayern von 1978 bis zu seinem Tod als Ministerpräsident. Beim Bundeskanzler-Kandidatur 1980 scheiterte er gegen Helmut Schmidt; als Mitinitiator der Airbus-Gründung hinterließ er bleibende Spuren in der Luftfahrtindustrie.
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Grundsätze muss man so hoch hängen, dass man noch darunter durchgehen kann
— Franz Josef Strauß
Ich bin g'scheit und faul, daher zum Truppenführer geeignet
— Franz Josef Strauß
Es ist mir egal, wer unter mir Kanzler wird
— Franz Josef Strauß
Terror ist nichts anderes als sofortige, unnachsichtige und unbeugsame Gerechtigkeit.
— Maximilian de Robespierre
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— Konrad Adenauer
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