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Das Unrecht bestraft sich selbst

Spruchbild: Das Unrecht bestraft sich selbst.

Das Unrecht bestraft sich selbst.

Bedeutung

Ludwig Tieck formuliert eine knappe moralische Hoffnung: Unrecht bestraft sich selbst. Gemeint ist, dass falsches Handeln auf Dauer Folgen hat, auch wenn niemand sofort eingreift. Der Satz ist stark, aber nicht immer realistisch; er drückt eher Vertrauen in eine moralische Ordnung aus. Seine Wirkung liegt in der Kürze und im Trost, dass Unrecht nicht folgenlos bleiben soll. Der Satz vertraut auf eine Ordnung, die menschliche Gerichte nicht immer leisten.

Verwendung

Das Zitat passt zu Reflexionen über Gerechtigkeit, Literatur, Moral oder persönliche Konflikte. Es sollte nicht als billige Vertröstung verwendet werden, wenn konkretes Handeln gegen Unrecht nötig ist. Ein literarischer oder ethischer Kontext trägt es gut. Bei aktuellem Unrecht sollte er Handlung nicht ersetzen.

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Über Ludwig Tieck

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1773 - 1853

Ludwig Tieck (1773–1853) war ein Berliner Dichter und Übersetzer der Romantik, der unter den Pseudonymen Peter Lebrecht und Gottlieb Färber publizierte.

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Ludwig Tieck steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Ludwig Tieck wird häufig als deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik eingeordnet. Ludwig Tieck war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Ludwig Tieck wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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