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Welch Unglück, dass das gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist. Solch Komfort lockt die …

Spruchbild: Welch Unglück, dass das gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist. Solch Komfort lockt die  …

Welch Unglück, dass das gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist. Solch Komfort lockt die Tugend, reichlich oft zu schlafen.

Bedeutung

Emil Gött dreht das vertraute Bild vom guten Gewissen als Ruhekissen ironisch weiter. Was normalerweise beruhigend klingt, bekommt hier eine kritische Kante: Zu viel moralischer Komfort kann träge machen. Die Tugend wird nicht als dauernd wache Größe gezeigt, sondern als etwas, das sich auf dem eigenen Wohlgefühl ausruhen kann. Der Spruch warnt vor Selbstzufriedenheit, besonders wenn sie sich als Rechtschaffenheit tarnt und keine unbequemen Fragen mehr zulässt.

Verwendung

Geeignet ist das Zitat für Essays, Kommentare oder Reden über Moral, Verantwortung und bequeme Selbstbilder. Es passt auch als pointierte Notiz nach einer Diskussion, in der jemand meint, schon auf der richtigen Seite zu stehen, ohne das eigene Handeln weiter zu prüfen.

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Über Emil Gött

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1864 - 1908

Emil Gött (1864–1908) war ein deutscher Schriftsteller, geboren in Jechtingen und gestorben in Freiburg im Breisgau.

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Emil Gött steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Emil Gött wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Emil Gött war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Emil Gött wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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