
Der Humor ist das bewusste Einatmen des Lebens, das nach dem Verhauchen nichts mehr fragt.
Bedeutung
Der Satz versteht Humor als bewusste, lebenszugewandte Atmung. Das Bild vom Einatmen macht Humor zu einer aktiven Aufnahme des Augenblicks, nicht bloß zu Witz oder Ablenkung. Zugleich steht am Ende das Verhauchen, also die Grenze des Lebens. Gerade weil nach dem letzten Atem nichts mehr gefragt wird, erhält Humor seinen Ernst: Er macht das Leben leichter, ohne dessen Endlichkeit zu verdrängen oder in falsche Feierlichkeit auszuweichen.
Verwendung
Das Zitat passt in Texte über schwarzen Humor, Lebenskunst oder die tröstende Kraft von Heiterkeit in schwierigen Zeiten. In einer Trauerrede wäre es nur dann angemessen, wenn die verstorbene Person ausdrücklich für trockenen Humor und eine unpathetische Haltung bekannt war.
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Über Emil Gött
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1864 - 1908
Emil Gött (1864–1908) war ein deutscher Schriftsteller, geboren in Jechtingen und gestorben in Freiburg im Breisgau.
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Emil Gött steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Emil Gött wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Emil Gött war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Emil Gött wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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