
Was in einem Jahrhundert für recht und gut gehalten wird, kann in einem andern unrecht und unpassend sein.
Bedeutung
Thomas Paine erinnert daran, dass moralische und rechtliche Gewissheiten historisch beweglich sind. Was eine Epoche selbstverständlich findet, kann später als ungerecht, engstirnig oder unpassend gelten. Der Spruch fordert deshalb Demut gegenüber eigenen Urteilen und Wachsamkeit gegenüber gesellschaftlichen Normen. Recht ist nicht automatisch gerecht, nur weil es gerade anerkannt ist. Fortschritt entsteht, wenn Menschen bereit sind, vertraute Maßstäbe zu prüfen und aus vergangenen Irrtümern zu lernen.
Verwendung
Passt zu Diskussionen über Gesetzesänderungen, gesellschaftlichen Wandel, Menschenrechte oder historische Urteile. Der Spruch eignet sich für politische Bildung, Essays über Reformen, Debatten zu Moral im Wandel und als nachdenklicher Einstieg, wenn alte Sicherheiten kritisch betrachtet werden sollen. Auch für Unterrichtsmaterial mit historischem Vergleich gut verwendbar.
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Über Thomas Paine
Über den Autor
Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1737 - 1809
Thomas Paine (1737–1809) war ein aus England stammender Gründervater der USA, dessen Schriften die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung im Zeitalter der Aufklärung entscheidend befeuerten.
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Thomas Paine steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Thomas Paine wird häufig als amerikanischer Schriftsteller und Erfinder eingeordnet. Thomas Paine war als us-amerikanischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Thomas Paine wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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